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Zu
einer der ältesten und bekanntesten NANO Werkstoff zählt u. a. der Beton. Obwohl erst lange nach seiner ersten Verwendung erkannt wurde, dass
er seine
hohe Festigkeit bestimmten Kristallstrukturen verdankt, die lediglich einige Nanometer groß sind.
Die
Nanotechnologie gilt als "die" Zukunftstechnologie schlechthin. Statt "immer höher, immer weiter" lautet ihr Motto "immer kleiner, immer
schneller". Nanotechnologie erschließt uns die Welt der allerkleinsten
Teilchen. Ein Nanometer ist der
millionste Teil eines Millimeters. Der Durchmesser eines menschlichen Haares ist
ca. fünfzigtausend mal größer.
Die
Anwendungsmöglichkeiten
dieser Technologie sind immens. Die künftigen Fortschritte der Nanotechnologie entscheiden mit über die weitere Entwicklung
zukunftsträchtiger Branchen. Das Bundes- forschungsministerium hat hierzu die
aktuelle "Nano-Initiative - Aktionsplan 2010" vorgestellt.
Nanoteilchen oder auch Nanopartikel bezeichnen einen Verbund von wenigen bis einigen tausend Atomen Molekülen. Der Name entspringt ihrer
Größe, die typischerweise bei einigen Nanometern 10-9 Meter bzw. 1 milliardstel Meter liegt. Kleine Nanoteilchen mit weniger
als 1000 Atomen werden häufig auch als Cluster (gesprochen: "klaster") bezeichnet.

Die Nanostrukturwissenschaften bzw. Nanotechnologie beschäftigen sich mit der Untersuchung von Nanoteilchen unterschiedlicher Größe um
den Übergang von atomaren Eigenschaften zu typischen Festkörpereigenschaften zu erforschen. Nanoteilchen haben spezielle chemische und
physikalische Eigenschaften, die deutlich von denen des Festkörpers abweichen. Deshalb haben sie in den letzten Jahren erheblich an
Bedeutung gewonnen.
So werden zum Beispiel Autokatalysatoren mit
nano-strukturiertem Platin bzw. Palladium beschichtet. Nanoteilchen werden darüber hinaus in
Cremes (z. B. als UV-Blocker in Sonnencreme), Pasten, Lacke, Klebern und teilweise auch in Nahrungsmitte
eingesetzt.
Bisher waren viele der hergestellten Nanopartikel elektrische Isolatoren.
In jüngerer Zeit konnten eigenhalbleitende und photohalbleitende nanoporöse Kristalle hergestellt werden, die in der Mikroelektronik
eingesetzt werden können.
Nicht nur im technischen, sondern auch im medizinischen Bereich, wird es in der Zukunft eine Vielzahl an Nanoanwendugen geben. Einige technische Anwendungen werden uns den Alltag, insbesondere was die Reinigung und Pflege von Gegenständen angeht, leichter machen.
Autos, die nach einem Regen aussehen, als kämen sie gerade aus der Waschstraße.
Fensterscheiben,
die nie mehr beschlagen, mittels Wasser und Mikrofasertuch leicht zu reinigen
sind.
Hätten Sie's gewusst?
Deutschland ist bzgl.
Forschung und Anwendung weltweit die Nummer 1. in der Nanotechnologie.