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Impressum
Die Zisternenbeschichtung
Das Sanieren von
nutzwasserspeichernden Zisternen ist keine leichte Aufgabe. Die wichtigste
Voraussetzung für eine erfolgreiche, langlebige Sanierung ist die absolute
Trockenlegung der alten Beckenkonstruktion. Wenn das Wasser abgepumpt ist, sollte die
Restfeuchtigkeit mit einem Bautrockner (siehe Foto) vollkommen entfernt
werden. Diese Geräte können bei einem Baugeräteverleiher angemietet werden.
Ist die Zisterne trocken gelegt, kann man mit den Vorarbeiten beginnen.
Zunächst müssen die Wände und die Bodenplatte gründlich gereinigt (ggf.
geschliffen) werden. Die später zu beschichtende Oberfläche muss trocken, fest,
fett- und rissfrei sein (ggf. neu Verputzen).

Die zum Einsatz kommenden Werkstoffe sind verarbeitungsfertig und beinhalten
Lösungsmittel (M.E.K. sowie Xylol). Bevor man also mit den
Beschichtungsarbeiten mittels Flüssigkunststoffe beginnt, muss für
ausreichende Frischluftzufuhr im Inneren der Zisterne gesorgt werden. Hilfreich
ist hierfür ein Rohrventilator, mit dem permanent ausreichend viel Frischluft
in die Zisterne geblasen wird.

Ferner sollte
bei der Arbeit immer eine Aktivkohlefiltermaske als zusätzlicher Atemschutz
getragen werden.
Aus Gründen der eigenen Sicherheit empfehlen wir die ständige Anwesendheit einer
zweiten Person, die von außen Handreichungen erledigen, die
Funktionstüchtigkeite der Belüftung beobachten und im Notfall Rettung
herbei rufen kann.
Bei eine Zisternenabdichtung werden hohe Ansprüche an
das Oberflächenmaterial gestellt und nicht jeder Werkstoff wird diesen
Ansprüchen langfristig gerecht.
Die von uns angebotenen dauerelastischen, einkomponenten Polyurethan Elastomer Flüssigkunststoffe bilden nach dem Trocknen
eine homogene, nahtlos dichte und glatt, glänzende Flächenabdichtung.
Die fertige Beschichtung ist verwitterungs-, chemikalien- sowie hoch- und tieftemperaturbeständig (- 40°C / + 80°C).
Auf
dem Foto sehen Sie eine mit VULKEM 171 grundierte Sickergrube, in
deren Ecken die VULKEM 116 Dichtmasse als elastische Eckabdichtung aufgebracht
wurde.
Die
anschließend aufgebrachte Flüssigkunststoffschicht von insgesamt ca. 2,0 mm
wurde durch das Aufbringen
mehrerer Einzelschichten erstellt.
Als Abschlussschicht wurde der
Flüssigkunststoff VULKEM 451 in "hellgrau" aufgetragen.
Nach der Fertigstellung sollte die
Frischluftzufuhr noch mind. 48 Stunden weiter laufen. Ist die
Polymerisation (so nennt man den Trocknungsprozess bei Polyurethanwerkstoffe) beendet und alle austretenden
Lösungsmitteldämpfe beseitigt (durch
Geruchstest leicht zu prüfen), besitzt die Kunststoffoberfläche Lebensmittelqualität, d. h. es treten
dann keinerlei
Schadstoffe oder Gase mehr aus und das Nutzwasser kann eingefüllt werden.
Der Beschichtungsaufbau entspricht bezüglich der Materialmengenangaben und der
durchzuführenden Arbeitsschritte einer Schwimmbeckenbeschichtung.
Weitere Informationen zu den einzelnen Werkstoffen finden Sie im Bereich "Unsere Produkte". Detailliert beschriebene Verarbeitungsschritte finden Sie als Download im Bereich "Informationsunterlagen". Einen direkten Link zur aktuellen Preisliste erhalten Sie in unserer Antwort-Mail (siehe "Anfrage & Bestellung").